Bei einer größeren Zahnlücke müssen nicht zwangsläufig alle fehlenden Zähne durch jeweils ein eigenes Implantat ersetzt werden. Häufig können mehrere strategisch platzierte Implantate eine festsitzende Brücke tragen. Dadurch lässt sich die Zahnreihe funktionell und ästhetisch wiederherstellen, ohne die gesamte Last auf natürliche Pfeilerzähne zu übertragen.
Die optimale Zahl und Position der Implantate hängt von Länge und Lage der Lücke, Knochenangebot, Bisskräften und geplantem Zahnersatz ab. Eine pauschale Anzahl ist deshalb nicht seriös.
Schon vor dem Eingriff wird festgelegt, wie die spätere Brücke aussehen und belastet werden soll. Dreidimensionale Diagnostik kann helfen, vorhandenen Knochen bestmöglich zu nutzen und Nerven oder Kieferhöhle sicher zu berücksichtigen. Auch die Gegenbezahnung und Verteilung der Kaukräfte fließen in die Planung ein.
Wenn einzelne Restzähne erhaltungswürdig sind, werden sie in das Gesamtkonzept einbezogen. Nicht erhaltungswürdige Zähne, Entzündungen und Parodontitis müssen vor oder im Rahmen der Implantattherapie behandelt werden.
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Die Implantate werden in örtlicher Betäubung, bei Bedarf in Sedierung oder Vollnarkose eingesetzt. Je nach Knochenangebot ist ein gleichzeitiger oder vorbereitender Knochenaufbau erforderlich. Für die Einheilzeit wird eine passende provisorische Lösung geplant, damit Ästhetik und Grundfunktion möglichst erhalten bleiben.
Nach erfolgreicher Einheilung werden die Implantate prothetisch versorgt. Eine präzise Passung, gut zu reinigende Zwischenräume und eine ausgewogene Bissgestaltung sind entscheidend für die Langzeitstabilität.
Die Heilungsdauer richtet sich nach Anzahl der Implantate und zusätzlichen Aufbaumaßnahmen. Vorübergehende Schwellung, Bluterguss und Wundschmerz sind möglich. Weitere Risiken wie Entzündung, Nervenreizung, Wundheilungsstörung oder fehlende Einheilung werden individuell besprochen.
Unter einer implantatgetragenen Brücke müssen Beläge besonders sorgfältig entfernt werden. Spezielle Zahnseide, Interdentalbürsten und professionelle Implantatprophylaxe helfen, das Gewebe langfristig gesund zu erhalten.
Die Kosten hängen von Zahl und System der Implantate, Knochenaufbau, Anästhesie, Provisorium und endgültiger Brückenkonstruktion ab. Nach chirurgischer und prothetischer Planung erhalten Sie einen detaillierten Heil- und Kostenplan.
In der Estetica Clinic nehmen wir uns Zeit, Ihre Wünsche zu verstehen und gemeinsam ein realistisches Behandlungskonzept zu entwickeln — Ihr Erstgespräch ist kostenlos.
Nein. Oft kann eine Brücke auf weniger Implantaten getragen werden. Die Zahl richtet sich nach Statik und Anatomie.
Nicht immer. Knochenangebot, Platzverhältnisse, Pflegefähigkeit und Allgemeingesundheit bestimmen die geeignete Versorgung.
In der Regel wird eine provisorische Versorgung geplant. Art und Belastbarkeit hängen vom Befund ab.
Je nach Knochenaufbau und Einheilung mehrere Monate. Komplexe mehrstufige Versorgungen benötigen mehr Zeit.
Manchmal lässt sich eine vorhandene Prothese übergangsweise anpassen. Dies wird individuell geprüft.
Zusätzlich zur Zahnbürste sind geeignete Zwischenraumbürsten oder Spezialzahnseide erforderlich.