Hip Dips sind natürliche Einziehungen zwischen Becken und oberem Oberschenkel. Mit körpereigenem Fett können diese Bereiche gezielt aufgefüllt werden, sodass der Übergang zwischen Taille, Hüfte und Oberschenkel weicher und harmonischer wirkt. Im Unterschied zu einer umfassenden Gesäßvergrößerung konzentriert sich die Behandlung präzise auf die seitliche Hüftkontur.
Die Eigenfettbehandlung eignet sich für Patientinnen und Patienten, die ihre seitliche Hüftkontur sanft ausgleichen lassen möchten und über geeignete Fettreserven verfügen. Gute Voraussetzungen sind:
[Platzhalter Zitat – Text folgt]
Das aufbereitete Fett wird in mehreren kleinen Mengen subkutan oberhalb der Muskelfaszie in die seitliche Hüftregion eingebracht.
Wenn keine zusätzliche Liposuktion gewünscht ist, wird nur die für den Transfer benötigte Fettmenge entnommen.
Auf Wunsch und bei geeignetem Befund können beispielsweise Taille oder Flanken durch eine umfangreichere Liposuktion mitbehandelt werden.
Da Hip Dips rechts und links unterschiedlich ausgeprägt sein können, werden Fettmenge und Verteilung für jede Seite separat geplant.
Im Stehen werden Tiefe und Verlauf der Einziehungen, Seitenunterschiede, Taille, Hüftkontur, Übergang zum Oberschenkel und geeignete Entnahmeregionen beurteilt. Eine standardisierte Fettmenge gibt es nicht. Benötigtes Volumen und Verteilung richten sich nach Anatomie, gewünschter Veränderung und verfügbaren Fettreserven.
Zunächst wird Fett über kleine Zugänge aus einer geeigneten Region wie Bauch, Taille, Flanken, Rücken oder Oberschenkeln gewonnen. Nach der Aufbereitung wird es kontrolliert in kleinen Portionen in die markierten Hip-Dip-Bereiche eingebracht. Die Übertragung erfolgt subkutan oberhalb der Muskelfaszie.
Der Eingriff wird persönlich von Prof. Dr. Dr. George Khoury, dem ärztlichen Leiter der Estetica Clinic, geplant und durchgeführt. Seine langjährige operative Erfahrung und sein präziser Blick für anatomische Zusammenhänge bilden die Grundlage für ein Behandlungskonzept, das Sicherheit, natürliche Proportionen und die individuellen Wünsche der Patientinnen und Patienten miteinander verbindet.
Nach dem Eigenfetttransfer benötigen die frisch übertragenen Fettzellen Zeit, um sicher einzuheilen. Länger anhaltender direkter Druck auf die seitlichen Hüftregionen sollte deshalb zunächst reduziert werden; häufig ist in der ersten Zeit die Rückenlage besonders geeignet. Die empfohlene Kompressionskleidung unterstützt die Entnahmeregionen, während sportliche Belastungen schrittweise wieder aufgenommen werden. Regelmäßige Nachkontrollen ermöglichen es uns, Wundheilung, Hüftkontur und Volumenentwicklung sorgfältig zu begleiten.
Das Ergebnis einer Hip-Dip-Korrektur mit Eigenfett kann langfristig erhalten bleiben. In den ersten Monaten reduziert sich das anfänglich sichtbare Volumen, weil Schwellungen zurückgehen und nicht alle übertragenen Fettzellen dauerhaft einheilen. Nach etwa sechs bis neun Monaten lässt sich die neue Hüftkontur zuverlässig beurteilen. Die eingeheilten Fettzellen verbleiben dauerhaft im Gewebe und verändern sich wie anderes Körperfett bei deutlichen Gewichtsschwankungen. Ein stabiles Körpergewicht unterstützt daher ein gleichmäßiges, lang anhaltendes Ergebnis.
Etwa 60 bis 90 Minuten, bei zusätzlicher Liposuktion entsprechend länger.
Der Eingriff erfolgt in Vollnarkose.
Ambulant oder mit Übernachtung; eine Übernachtung wird bevorzugt.
Für die Fettentnahme und den Eigenfetttransfer genügen wenige kleine Zugänge. Sie werden möglichst unauffällig platziert und sind nach der Heilung in der Regel kaum sichtbar.
Viele Patientinnen und Patienten fühlen sich nach etwa sieben bis zehn Tagen wieder gesellschaftsfähig. Leichte Schwellungen lassen sich meist gut unter der Kleidung verbergen; der genaue Verlauf hängt vom Umfang der Fettentnahme ab.
Je nach beruflicher Tätigkeit und Umfang der Fettentnahme meist nach etwa sieben bis zehn Tagen; bei körperlich belastender Arbeit oder größerer Liposuktion später.
Schwellungen und Blutergüsse können sowohl an den Entnahmebereichen als auch an der Hüfte auftreten. Da nicht jede Fettzelle dauerhaft einheilt, sind eine teilweise Volumenabnahme oder kleine Konturunterschiede möglich. Über allgemeine Operationsrisiken und die besonderen Anforderungen des Eigenfetttransfers informieren wir Sie ausführlich im persönlichen Aufklärungsgespräch.
Die Kosten richten sich nach dem individuellen Befund, der gewählten Operationsmethode und dem Behandlungsumfang. Nach der persönlichen Beratung erhalten Sie eine transparente und verbindliche Kostenaufstellung. Auf Wunsch bieten wir flexible Finanzierungsmöglichkeiten an, sodass die Behandlung auch in monatlichen Raten realisiert werden kann.
In der Estetica Clinic nehmen wir uns Zeit, Ihre Wünsche zu verstehen und gemeinsam ein realistisches Behandlungskonzept zu entwickeln.
Nein. Sie sind anatomisch normale Einziehungen, deren Ausprägung von Beckenform, Fettverteilung und Weichteilgewebe abhängt.
Nein. Im Vordergrund steht die seitliche Hüftkontur, nicht die Vergrößerung des gesamten Gesäßes.
Nein. Ohne zusätzlichen Konturierungswunsch wird nur die benötigte Fettmenge entnommen.
Normales Sitzen belastet die seitliche Region anders als ein Gesäßtransfer. Unnötiger direkter Druck sollte dennoch reduziert werden.
Nach etwa sechs bis neun Monaten.
Ja. Dies wird frühestens nach vollständiger Einheilung nach etwa sechs bis neun Monaten beurteilt.