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Mikro-Lipotransfer für weiche Konturen und einen langfristigen Volumenausgleich
Wenn das Gesicht mit der Zeit an Fülle verliert, können Wangen, Schläfen, Übergänge und tiefere Falten müder oder härter wirken. Beim Mikro-Lipotransfer wird körpereigenes Fett besonders fein aufbereitet und gezielt in ausgewählte Gesichtsbereiche eingebracht. So lässt sich verlorenes Volumen mit einem körpereigenen Material ausgleichen.
Die Eigenfettbehandlung ist mehr als eine klassische Unterspritzung: Zunächst wird eine kleine Menge Fett an einer geeigneten Körperstelle entnommen, anschließend aufbereitet und in feinen Portionen transplantiert. Ein Teil der eingebrachten Fettzellen kann dauerhaft einheilen. Da die Einheilung biologisch erfolgt, sind präzise Planung, schonende Technik und realistische Erwartungen entscheidend.
[Platzhalter Zitat – Text folgt]
Mikro-Lipotransfer kann je nach Befund an Wangen, Schläfen, Mittelgesicht, Kinnregion, Nasolabialfalten oder anderen Volumendefiziten eingesetzt werden. Das aufbereitete Fett wird in sehr kleinen Mengen und mehreren Gewebeschichten verteilt. Dadurch sollen weiche Übergänge und eine gleichmäßige Kontur entstehen. Nicht jede Gesichtspartie und nicht jeder Hautbefund eignet sich gleichermaßen; insbesondere in sensiblen Bereichen ist eine besonders differenzierte Indikationsstellung erforderlich.
Eine Eigenfett-Unterspritzung kann als eigenständige Behandlung oder als Ergänzung zu ausgewählten operativen Eingriffen geplant werden. Ob eine Kombination sinnvoll ist, hängt von Hautüberschuss, Gewebeabsenkung, Volumenverlust und Gesamtproportionen ab. Eigenfett ersetzt bei ausgeprägter Erschlaffung kein Facelift, kann ein chirurgisches Konzept aber gezielt ergänzen.
Bei der Beratung werden Gesicht und mögliche Entnahmeregionen untersucht. Prof. Dr. Dr. George Khoury bespricht, welche Bereiche aufgebaut werden sollen, welche Veränderung realistisch ist und ob ausreichend geeignetes Fettgewebe vorhanden ist. Auch Gewichtsschwankungen, Vorerkrankungen, Medikamente und frühere Eingriffe fließen in die Planung ein. Da ein Teil des transplantierten Fettes wieder abgebaut werden kann, wird der mögliche Volumenerhalt ausdrücklich besprochen.
Unter sterilen Bedingungen wird an einer geeigneten Körperstelle über kleine Zugänge Fett abgesaugt. Das gewonnene Gewebe wird sorgfältig aufbereitet und anschließend mit feinen Kanülen in kleinen Portionen in die geplanten Gesichtsebenen eingebracht. Diese fächerförmige Verteilung unterstützt einen gleichmäßigen Volumenaufbau und die Einheilung. Je nach Umfang kann eine spätere Ergänzung sinnvoll sein.
Prof. Dr. Dr. George Khoury ist approbierter Arzt, approbierter Zahnarzt und Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Seine mehr als 25 Jahre operative Erfahrung und die genaue Kenntnis der dreidimensionalen Gesichtsanatomie sind besonders wichtig, wenn körpereigenes Fett in mehreren Schichten präzise verteilt wird. Ziel ist ein weicher Volumenausgleich, der die individuelle Gesichtsform unterstützt.
Schwellungen und Blutergüsse können sowohl im Gesicht als auch an der Entnahmestelle auftreten. Das behandelte Gesicht kann anfangs voller wirken als das spätere Ergebnis. Die kleinen Zugänge heilen gewöhnlich unauffällig ab. Körperliche Schonung, der Verzicht auf Druck auf die behandelten Areale und die individuell vereinbarte Nachsorge unterstützen den Heilungsverlauf. Das Ergebnis stabilisiert sich über mehrere Wochen bis Monate.
Der Anteil der Fettzellen, der dauerhaft einheilt, kann langfristig erhalten bleiben und verhält sich grundsätzlich wie anderes Körperfett. Ein Teil des übertragenen Volumens wird jedoch in den ersten Monaten wieder abgebaut. Das endgültige Ergebnis lässt sich deshalb erst nach Abschluss der Einheilungsphase beurteilen. Deutliche Gewichtsveränderungen können das Resultat beeinflussen.
Abhängig von Entnahmestelle, Aufbereitung und Umfang meist etwa 60 bis 120 Minuten.
Je nach Umfang in örtlicher Betäubung, gegebenenfalls mit Dämmerschlaf. Das passende Verfahren wird individuell festgelegt.
In der Regel ambulant. Bei größeren Kombinationseingriffen kann eine stationäre Überwachung sinnvoll sein.
Meist nach etwa sieben bis vierzehn Tagen, abhängig von Schwellungen, Blutergüssen und Behandlungsumfang. Restschwellungen können länger bestehen.
Möglich sind Schwellungen, Blutergüsse, vorübergehende Sensibilitätsveränderungen und Unregelmäßigkeiten an Behandlungs- oder Entnahmestelle. Weitere Risiken sind Infektionen, Asymmetrien, Fettgewebsknötchen oder ein unterschiedlicher Volumenerhalt. Seltene Gefäßkomplikationen machen eine fundierte anatomische Erfahrung unverzichtbar. Die persönliche Aufklärung erfolgt ausführlich vor dem Eingriff.
Eine Eigenfett-Unterspritzung kostet ab 170 Euro. Der endgültige Preis richtet sich nach Behandlungsumfang, Entnahmeregion, Anästhesie und möglichen Kombinationen. Vor dem Eingriff erhalten Sie eine individuelle und transparente Kostenaufstellung.
In der Estetica Clinic nehmen wir uns Zeit, Ihre Wünsche zu verstehen und gemeinsam ein realistisches Behandlungskonzept zu entwickeln.
Eigenfett wird aus dem eigenen Körper gewonnen und erfordert eine Entnahme sowie Aufbereitung. Hyaluronsäure ist ein fertiges Fillerpräparat und wird ohne Fettentnahme injiziert.
Nein. Ein Teil wird in den ersten Monaten abgebaut. Wie viel dauerhaft einheilt, ist individuell verschieden.
Geeignete Regionen können beispielsweise Bauch, Hüfte oder Oberschenkel sein. Entscheidend sind Befund und verfügbare Fettmenge.
Mehrere Areale können in einem abgestimmten Konzept behandelt werden. Umfang und Menge müssen jedoch zur Anatomie passen.
Die erste Veränderung ist sofort erkennbar; das stabile Ergebnis wird erst nach Rückgang der Schwellung und Abschluss der Einheilung beurteilt.
Ja. Wenn mehr Volumen gewünscht wird oder ein Teil des Fettes nicht eingeheilt ist, kann nach ausreichender Heilungszeit eine Ergänzung geplant werden.
Für Entnahme und Injektion sind kleine Zugänge erforderlich. Diese werden so unauffällig wie möglich positioniert, können aber als feine Narben verbleiben.
Eingeheilte Fettzellen können sich bei Gewichtsveränderungen mitverändern. Starke Schwankungen können daher das Ergebnis beeinflussen.